Von Sebastian Viehmann

Mazda feiert 20 Jahre MX-5: Der leichte Freiluft-Flitzer mit Heckantrieb hat immer noch keinen echten Konkurrenten - was könnte sich allerdings bald ändern könnte.

Serge Galonnier ist ein viel beschäftigter Mann. "2009 müssen wir eine ganze Reihe von Events organisieren", sagt der Präsident des französischen "MX-5 Passion Club". Das japanische Spaßmobil wird 20 - und das größte Geburtstagstreffen fand bislang an der Rennstrecke von Le Mans statt. Allein vom französischen Club waren mehrere Dutzend Autos angereist. Dazu kamen Fans aus Belgien, den Niederlanden oder Italien.

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Noch allein auf weiter Flur: die drei Generationen des MX-5 (© Foto: Pressinform)

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Mathieu van den Oever hatte einen Renn-MX-5 der ersten Generation mitgebracht. "Leider konnte ich den hier nicht über die Piste von Le Mans jagen - aber demnächst habe ich ja ein Rennen in Zolder", freute sich der Niederländer.

Massimo Colombo aus Mailand ist sogar 1050 Kilometer gefahren, um beim Treffen dabei zu sein. "Le Mans ist ein legendärer Platz für Mazda", sagt der Italiener. Und das weniger, weil beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in der LMP2-Fahrzeugklasse einige Autos mit Mazda-Motoren antraten.

Die Japaner schrieben am 23. Juni 1991 Motorsport-Geschichte, als Johnny Herbert, Volker Weidler und Bertrand Gachot mit dem Mazda 787B das 24-Stunden-Rennen gewannen. Es war der erste Gesamtsieg eines japanischen Automobilherstellers und auch das erste Mal, dass ein Fahrzeug mit einem Wankelmotor in Le Mans siegte.

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