Zehn Dinge, die Sie noch nicht wissen über ...:Verwaltung

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Im Jahr 1978 wurden in einem einzigen deutschen Finanzamt 1735 verschiedene Formulare, Vordrucke, Erklärungen, Fragebögen und Verfügungen gezählt.

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Die Kirche sorgte in Europa für eine frühe Blüte der Bürokratie. Als heilsökonomische Haushalter verwalteten Geistliche in Gemeindebüchern und Kirchenregistern das Leben ihrer Gemeindemitglieder. Der englische Wort für Beamter - Clerk - leitet sich deshalb auch von Klerus ab.

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Die Erfinder der schriftlichen Bürokratie lebten einst in Mesopotamien. Archäologen haben zig Tausende Tontäfelchen im heutigen Irak ausgegraben, auf denen vor etwa 5000 Jahren die Lagerbestände von Waren wie Bier oder Schafe festgehalten wurden.

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Die britische Band UB40 ("Red, Red Wine") hat sich nach einem Formular benannt, mit dem in Großbritannien einst Arbeitslosengeld beantragt wurde. Das Schriftstück hieß "Unemployment Benefit Form 40".

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Der britische Historiker Cyril Northcote Parkinson (1909 bis 1993) konnte beweisen, dass Verwaltungsapparate stetig zusätzliches Personal einstellen, obwohl dies in keinem Verhältnis zum Zuwachs der Arbeit im gleichen Zeitraum steht. Daraus leitete er eines seiner Parkinsonschen Gesetze ab: Demnach wird Arbeit genau in dem Maße ausgedehnt, wie Zeit zu ihrer Erledigung verfügbar ist.

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Die Inka nutzen einst ein Knotensystem, um Ländereien, Untertanen oder Waren zu erfassen und zu verwalten. Die Quipu genannten Bündel bestanden aus vielen einzelnen Fäden. Deren Farben und die Position von Knoten übermittelten alle relevanten Informationen.

Foto: Claus Ableiter, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License

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Dezemberfieber ist ein abschätziger Begriff für das Verhalten von Behörden, am Ende des Jahres noch Geld auszugeben, das bereits zugewiesen aber noch nicht gebraucht wurden. Motivation ist die Angst vor Budgetkürzungen und der Umstand, dass Finanzmittel meist nur für den Zeitraum eines Jahre zugewiesen werden und die Ausgabeermächtigungen anschließend verfallen.

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Der Verlag für Standesamtswesen entwickelt und verfeinert seit 1982 eine Software namens AutiSta. Die Abkürzung steht für "Automation im Standesamtsverfahren" und soll Standesbeamte in all ihren Aufgaben unterstützen.

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Im Beamtenjargon gibt es angeblich den Begriff "Mikado-Effekt". Nach dem Motto "wer sich rührt, hat verloren", bezeichnet dieser die Haltung zweier Verwaltungseinheiten, jede Intiative gegenüber der anderen zu vermeiden, weil daraus neue Aufgaben und Konflikte resultieren könnten.

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Die Ursprünge der Schrift haben sich aus der Verwaltung von Waren entwickelt. Literatur und Dichtung resultieren demnach aus den Voraussetzungen, die das Rechnungswesen geschaffen hat.

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