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Zehn Dinge, die Sie noch nicht wissen über ...:Brot

Sie glauben, Sie wissen schon Bescheid? Aber diese zehn Fakten über Brot kennen Sie bestimmt noch nicht.

Sebastian Herrmann

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Zehn Dinge über Brot

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Das Grundnahrungsmittel Brot landet oft im Müll. So werden in Österreichs Hauptstadt Wien jährlich etwa 40 Kilogramm Backwaren pro Kopf weggeworfen.

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Viele französische Bäcker mischen in ihren Baguette-Teig neben Weizenmehl auch Mehl aus Bohnen und Mais. Angeblich begründet sich dies in einer Verordnung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, die erlassen wurde, um Getreide zu sparen.

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Seit 1999 ist der letzte Freitag im September stets der "Tag des deutschen Butterbrots". Ausgerufen hat ihn die CMA, die Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft.

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Im elften Jahrhundert stritten sich die römische und die byzantinische Kirche, ob für die Eucharistie Brot aus gesäuertem Teig (Byzanz) oder nur aus Weizenmehl und Wasser (Rom) zu verwenden sei. Diese Uneinigkeit war ein Vorwand für die Trennung der römisch-katholischen und der östlich-orthodoxen Kirchen im Jahr 1.054.

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Kwas ist in Russland ein beliebtes kohlensäurehaltiges Getränk, das aus vergorenem Roggen und Malz oder Brot hergestellt wird. Als Brotbier wird in Russland echtes Bier bezeichnet.

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Im Jahr 2004 erhielt ein Brot den Adolf-Grimme-Preis. Preisträger ist Bernd das Brot, der im Jahr 2000 erstmals im Kinderkanal auftrat. Das Kastenweißbrot Bernd ist depressiv und nennt als Lieblingsbeschäftigung, die Südwand seines Hauses anzustarren.

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Ulm reklamiert für sich, das älteste Brotmuseum der Welt zu beherbergen. Das Museum der Brotkultur wurde 1955 gegründet. Die Sammlung umfasst 14000 Objekte. Nur eines fehlt in der Ausstellung - echtes Brot.

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An der Brüning-Napf-Reuss-Linie ist Schluss für das Butterbrot. Weiter westlich wird Brot aus ungesäuertem Teig der Vorzug gegeben, und das wird selten als Butterbrot verzehrt. Diese Kulturgrenze trennt die Schweiz in eine Ost- und Westhälfte und verläuft etwa 50 Kilometer östlich der romanisch-germanischen Sprachgrenze, dem sogenannten Röstigraben.

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In der Antike wurden Ägypter spöttisch als "Brotesser" bezeichnet. Tatsächlich kannte man dort schon im zweiten vorchristlichen Jahrtausend etwa 30 Brotsorten. Die Ägypter waren es auch, die als Erste Hefe kultivierten, um sie zum Backen zu nutzen.

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Laut der Nationalen Verzehrstudie II, die 2008 veröffentlich wurde, essen in Deutschland Männer mehr Brot als Frauen. Pro Tag verzehrt ein Mann im Schnitt 178 Gramm Brot, Frauen 133 Gramm.

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(sueddeutsche.de/reb)

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