Leibniz-Preis:DFG ehrt Forscher

Zwei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Leibniz-Preis, den höchsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Die geehrten Forscher erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG verleiht zwei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftlern in diesem Jahr den höchsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Von den zehn Preisträgern kommen vier aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, drei aus den Lebenswissenschaften, einer aus den Naturwissenschaften und zwei aus den Ingenieurwissenschaften.

Die Ausgezeichneten waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 114 Vorschlägen ausgewählt worden. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Diese Summe können sie bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen für ihre Forschungsarbeit verwenden. Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Mit den zehn Auszeichnungen für 2020 sind bislang insgesamt 378 Leibniz-Preise vergeben worden. Davon gingen 121 in die Naturwissenschaften, 109 in die Lebenswissenschaften, 89 in die Geistes- und Sozialwissenschaften und 59 in die Ingenieurwissenschaften.

In diesem Jahr werden ausgezeichnet: der Chemiker Thorsten Bach von der TU München, der Materialwissenschaftler Baptiste Jean Germain Gault vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung, der Kunsthistoriker Johannes Grave von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der evangelische Theologe Thomas Kaufmann von der Georg-August-Universität Göttingen, der Zellbiologe Andrea Musacchio vom Dortmunder Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, der Informatiker Thomas Neumann von der TU München, der Neuropathologe Marco Prinz von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, der Biogeochemiker Markus Reichstein vom Jenaer Max-Planck-Institut für Biogeochemie, die Historikerin Dagmar Schäfer vom Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, die Literaturwissenschaftlerin Juliane Vogel von der Universität Konstanz.

© SZ vom 06.12.2019 / sz/cat
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