KonservierungsmethodenFeinde des Verfalls

Welche Methoden verhindern, dass Lebensmittel nicht schon nach wenigen Tagen ungeniessbar werden? Eine Übersicht mit hoher Haltbarkeit. Von Patrick Eickemeier

Im neuen SZ-Wissen lesen Sie einen großen Artikel zum Thema Lebensmitteltechnologie: Menschen konservieren seit Jahrtausenden ihre Nahrungsmittel. Die Forschung bringt immer neue Methoden hervor, doch wie nirgends sonst dominiert hier die Tradition. Eine Übersicht der wichtigsten Konservierungsmethoden lesen Sie hier. Wohl bekomm's! Von Patrick Eickemeier

Lufttrocknen: Ohne Wasser können Pilze und Bakterien nicht wachsen. Sonne und Wind kommen zum Trocknen bis heute zum Einsatz, auch für Fisch und Fleisch. Beim Schnelltrocknen in Öfen spricht man dagegen vom "Dörren". Getrocknete oder gedörrte Lebensmittel haben nur etwa ein Fünftel des ursprünglichen Wassergehalts und sind rund ein Jahr haltbar, bei trockener Lagerung auch länger. Der Wasserentzug verändert allerdings auch Geschmack, Form und Farbe des Lebensmittels. Bei Früchten wird die Süße zum größten Teil erhalten, aber der Vitamingehalt sinkt: Bei Vitamin C betragen die Verluste rund die Hälfte, B-Vitamine werden etwa zu einem Drittel zerstört.

Beispiel: Trockenobst

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12. Oktober 2007, 13:542007-10-12 13:54:00 ©