Die Zahl 60 Jahre

ist es nun her, dass die USA ihren ersten Satelliten ins All geschossen haben. Noch bevor die Raumfahrtbehörde Nasa existierte, begann für die USA am 31. Januar 1958 das Weltraum-Zeitalter - drei Monate später als für die Sowjetunion.

ist es nun her, dass die USA ihren ersten Satelliten ins All geschossen haben. Noch bevor die US-Raumfahrtbehörde Nasa überhaupt existierte, begann für die USA am 31. Januar 1958 das Weltraum-Zeitalter. Etwa drei Monate, nachdem die Sowjetunion den Satelliten Sputnik 1 ins All geschossen hatte, folgten die Amerikaner mit Explorer 1. Der 14 Kilogramm schwere Satellit war an Bord einer vom deutschen Ingenieur und Raketenbaupionier Wernher von Braun mitentwickelten Jupiter-C vom Vorläufer des Weltraumbahnhofs in Cape Canaveral aus gestartet. Zwölfmal pro Tag umrundete er danach die Erde, zwischen 354 und 2515 Kilometer entfernt. Am 23. Mai schickte der zwei Meter lange und etwa 16 Zentimeter schmale Satellit seine letzten Daten. 1970 trat er wieder in die Erdatmosphäre ein und verglühte. Etwa 58 000-mal hatte der Satellit da bereits die Erde umrundet.