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10 Dinge über...:Gehirn

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Quelle: SZ

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Andrew McIntosh von der University of New South Wales in Sydney, Australien, erforscht die medizinischen Auswirkungen von Headbanging. Bei dieser tänzerischen Ausdrucksform schütteln Heavy-Metal-Fans ihren Kopf zum Rhythmus der Musik auf und ab. Ab einem Tempo von 150 Schlägen pro Minute stellte McIntosh ein erheblich erhöhtes Risiko für Gehirnerschütterungen fest.

Foto: iStockphoto

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Laut einer Studie von Jill Goldstein von der Harvard Medical School sind die Hirnbereiche, die bei Entscheidungen beteiligt sind, sowie jene, die Emotionen verarbeiten, bei Frauen im Verhältnis größer als bei Männern.

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Das menschliche Gehirn wiegt im Schnitt 1300 Gramm - mit Unterschieden zwischen den Geschlechtern: bei erwachsenen Frauen sind es 1245, bei Männern 1375 Gramm. Das Hirn eines Pottwals wiegt zirka 10.000 Gramm.

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In einer Studie an Londoner Taxi-Fahrern zeigte sich, dass deren Hippocampus größer war als bei durchschnittlichen Bewohnern der britischen Hauptstadt. Dieses Hirnareal verarbeitet räumliche Wahrnehmung und räumliche Erinnerung - Fähigkeiten, die Taxifahrer notgedrungen täglich trainieren, wenn sie durch das Straßennetz einer Großstadt fahren.

Foto: dpa

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Gelbwurst ist vor allem in Bayern verbreitet. Diese Brühwurstsorte besteht aus einem mild gewürzten Brät, das Schweinefleisch, fetten Speck sowie Rind- oder Kalbfleisch enthält. Einst wurde sie auch Hirnwurst genannt. In einem Rezept von 1905 wurde dem Brät noch ein Viertel Hirn beigemengt.

Foto mit freundlicher Genehmigung der Metzgerei Herrmann, www.metzgerei-herrmann.de

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Quelle: SZ

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Um 1900 gründete Oskar Vogt in Berlin das erste Hirnforschungsinstitut der Welt. 1925 lud die Führung der Sowjetunion den mittlerweile renommierten Wissenschaftler ein, das Gehirn Lenins zu sezieren. Nach mehreren Jahren Arbeit und angeblich 30.000 Schnitten erklärte Vogt, der Begründer der Sowjetunion sei ein "Assoziationsathlet" gewesen. Dies lege der "hirnanatomische Befund" nahe. Die Diagnose brachte Vogt viel Spott ein.

Foto: AP

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Im Fachblatt Lancet berichteten Mediziner im Jahr 2007 von einem Franzosen, der lediglich über zehn Prozent der sonst üblichen Hirnmasse verfügt. Der Mann habe zwar einen recht geringen Intelligenzquotienten, führe aber ein normales Leben, hieß es. Er hat zwei Kinder und arbeitet als Beamter in einer Steuerbehörde.

Foto: digitalstock

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Menschen, die am sogenannten hyperthymestischen Syndrom leiden, können nicht vergessen. Ihr episodisches Gedächtnis ist so stark entwickelt, dass sie sich an alle Einzelheiten sämtlicher Tage ihres Lebens erinnern.

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Das menschliche Gehirn besteht aus schätzungsweise 100 Milliarden Nervenzellen. Diese sind über 100 Billionen Synapsen miteinander verbunden. Jede Nervenzelle steht also mit 1000 weiteren in Verbindung.

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Das menschliche Gehirn hat vor 150.000 Jahren einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht - weil der Mensch das Kochen erfand und dem Körper mehr Nährstoffe zur Verfügung standen. So argumentiert zumindest der Biologe Philipp Khaitovich.

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