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Wintershall Dea:Hoffen auf die Pipeline

Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea geht weiterhin davon aus, dass die umstrittene Pipeline Nord Stream 2, die Gas von Russland nach Deutschland bringen soll, zu Ende gebaut wird. Er sei zuversichtlich, dass der Bau trotz der Kritik am Pipeline-Projekt fertiggestellt werde, sagte Wintershall Dea-Chef Mario Mehren am Montag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Das Unternehmen ist als Finanzpartner an dem Projekt beteiligt. Die Leitung sei wichtig für die Versorgungssicherheit in Europa, sagte Mehren weiter. Sein Konzern sei bislang auch nicht von den Sanktionsdrohungen betroffen. Durch die Pipelinesoll russisches Gas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa strömen. Die USA lehnen dies ab mit der Begründung, Europa gerate dadurch in zu starke Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen.

© SZ vom 24.11.2020 / Reuters
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