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Vermögen:Deutsche sparen fleißig

Die Menschen in Deutschland sparen wie die Weltmeister. Gegen den weltweiten Trend haben sie 2018 ihr Geldvermögen in der Summe gesteigert - trotz Zinsflaute und Kursverlusten an den Aktienmärkten. "Die Deutschen sparen mit Macht gegen die Dürre bei Zinsen und Kapitalerträgen an", sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise am Mittwoch bei der Vorstellung des "Global Wealth Reports". Weltweit sank das Bruttogeldvermögen dagegen erstmals seit der Finanzkrise 2008. Der Arbeitsmarkt boomt, die Löhne steigen - die Sparer in Deutschland können mehr auf die hohe Kante legen. Zugleich waren der Allianz zufolge mehr Menschen in der Lage, Geld zurückzulegen. Das Bruttogeldvermögen - also einschließlich Schulden - stieg 2018 trotz der Kurseinbrüche an den Aktienmärkten um 2,2 Prozent auf 6,2 Billionen Euro. Mit der Rekordsumme von 244 Milliarden Euro an Ersparnissen wurden die Verluste an den Börsen von etwa 110 Milliarden Euro der Allianz zufolge mehr als wettgemacht.