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Themen & Trends:Raus und rein

Apple lässt in Vietnam eine neue Produktionsstätte aufbauen. Ein US-Neonazi bekommt es mit der Regulierungsbehörde zu tun und muss Millionen Strafe zahlen. Und Vodafone hat ein Tool für bessere Speedtests entwickelt.

Raus: Der Elektronikkonzern Apple verlagert einen Teil seiner Produktion nach Vietnam, mutmaßlich um die Abhängigkeit von China zu verringern. Dort wird immer noch der Löwenanteil an iPhones und iPads sowie von Apple-Notebooks endmontiert. Auch viele Zulieferer sitzen in China. Den Aufbau der Produktionsstätten über der Fertigungsspezialist Foxconn aus Taiwan. Produziert werden soll von der Foxconn-Tochter Fukang Technology in der Provinz Bac Giang. Dort werden jetzt schon iPods gefertigt.

Vorbei: Weil er fast 5000 US-Bürger automatisiert angerufen und dabei Aufnahmen rassistischer Thesen abgespielt hat, muss ein amerikanischer Rechtsradikaler umgerechnet rund 8,2 Millionen Euro Strafe bezahlen. Zum Verhängnis wurden ihm aber nicht die Inhalte seiner Anrufe, sondern die Tatsache, dass er die Nummern gefälscht hatte, die bei den Angerufenen zu sehen waren. Das aber ist in den USA strafbar. In den Nummer hatte er in der Nazi-Szene bekannte Ziffern-Codes verwendet.

Rein: Mal so richtig genau nachsehen, wie viel Daten wirklich über die Leitung gehen? Das ermöglicht Vodafone jetzt für seine Kabel-Internet-Zugänge mit einem neuen Online-Tool. Das kann auch entdecken, wenn es auf der Strecke vom Router zum Endgerät Engpässe gibt. Könnte aber auch sein, dass die Kunden so merken, wie das mit den "Bis-zu-Geschwindigkeiten" eigentlich gemeint ist.

© SZ vom 20.01.2021 / ma
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