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Streit um Militärauftrag:Amazon gegen Trump

Nach dem Verlust eines Militärauftrags über zehn Milliarden Dollar will der Konzern Amazon US-Präsident Trump unter Eid aussagen lassen. Das Pentagon hatte den Auftrag über das Cloud-Computing-Projekt im Oktober an den Konkurrenten Microsoft vergeben. Dagegen klagte Amazon später und machte geltend, Trumps Einmischung und seine Voreingenommenheit gegenüber Amazon hätten den Chancen des Unternehmens geschadet, den Auftrag zu gewinnen. Amazon erklärte am Montag in einer Eingabe vor einem Bundesgericht in Washington, Trump habe einen "gut dokumentierten Groll" gegen Amazon, dessen Chef Jeff Bezos und die Washington Post, die Bezos gehört. Amazon fordert auch die eidliche Aussage von Verteidigungsminister Mark Esper, des Ex-Verteidigungsministers James Mattis und anderer Regierungsvertreter.

© SZ vom 11.02.2020 / AP