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Steuersenkung:Kurzfristig mehr konsumiert

Die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte 2020 hat die deutsche Konjunktur einer Studie zufolge inmitten der Corona-Pandemie merklich stabilisiert. Das Bruttoinlandsprodukt sei dadurch um 0,5 Prozent erhöht worden, geht aus dem Reuters am Sonntag vorliegenden neuen Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Der Effekt hätte sogar bei rund einem Prozent liegen können, wenn die Mehrwertsteuersenkung vollständig an die Verbraucher weitergegeben worden wäre. "Dennoch hat sie ihr Ziel, kurzfristig den Konsum zu stabilisieren, erreicht", heißt es. "Insbesondere die Nachfrage nach Gebrauchsgütern wie Elektrogeräte, Möbel, Fahrräder und Autos profitierte." Aber es gebe auch einen Wermutstropfen. "In vielen Fällen handelte es sich um vorgezogene und nicht um zusätzliche Käufe - entsprechend geringer ist die Nachfrage insbesondere in diesem Jahr", so die Forscher.

© SZ vom 10.05.2021 / Reuters
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