Reiseindustrie:Tui baut Schulden ab

Der Reisekonzern Tui hat die staatlichen Corona-Krisenhilfen weiter abgebaut. Am 30. Juni sei die Stille Einlage des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) über 671 Millionen Euro zurückgezahlt worden, teilte Tui mit. Einschließlich Zinsen belief sich der Betrag auf 725 Millionen Euro. Auch die bestehenden und nicht gezogenen Kreditlinien bei der Staatsbank KfW seien wie angekündigt von 2,4 auf 2,1 Milliarden Euro reduziert worden. Tui hatte im Mai zum dritten Mal in der Corona-Krise Geld über eine Kapitalerhöhung eingesammelt, um die Schulden beim Staat zu reduzieren. Der Staat hatte Tui mit insgesamt 4,3 Milliarden Euro Finanzhilfen in der tiefen Corona-Krise vor dem Aus bewahrt.

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