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PSA und Fiat Chrysler:Fusionsbedingungen geändert

Um inmitten der Coronavirus-Pandemie die liquiden Mittel zusammenzuhalten, senkt Fiat Chrysler seinen Baranteil bei einer Sonderdividende, die Aktionäre im Rahmen des Zusammenschlusses erhalten sollen - auf 2,9 Milliarden Euro von 5,5 Milliarden Euro. Das Gleichgewicht der ursprünglichen Vereinbarung werde durch die Anpassungen bewahrt, betonten beide Gruppen. Die neuen Vereinbarungen sehen weiter vor, dass PSA seine Pläne verschiebe, seinen 46-Prozent-Anteil an dem Autozulieferer Faurecia auszugliedern. Anteilsscheine des Zulieferers gaben zum Handelsauftakt bis zu 10,7 Prozent nach. "Es war ein mutiger und realistischer Schritt des Managements angesichts der Notwendigkeit, an der Liquidität festzuhalten", sagte Roberto Lottici, Fondsmanager bei der Banca Ifigest. Die Autokonzerne setzten weiter die erwarteten jährlichen Einsparungen durch die Fusion auf mehr als fünf Milliarden Euro hoch.

© SZ vom 16.09.2020 / Reuters
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