Mietwagen:Sixt wagt Jahresprognose

Bei Europas größtem Autovermieter Sixt läuft das Geschäft trotz der Corona-Pandemie so gut, dass das Unternehmen nun eine Prognose abgibt. Der operative Konzernumsatz habe sich im zweiten Quartal auf 498 (2020: 226) Millionen Euro mehr als verdoppelt, teilte Sixt in Pullach mit. Vor Steuern reichte es mit 78 (minus 118) Millionen Euro wieder zu einem Gewinn, der die Erwartungen der Analysten ebenso übertraf wie der Umsatz. Grund dafür seien die gestiegenen Mietwagenpreise in den USA und Europa sowie die sukzessive Aufhebung vieler Corona-Restriktionen, die zu einer spürbaren Erholung des Geschäfts führten. Auch die Einsparungen zeigten weiterhin Wirkung. Im vorigen Jahr hatten sowohl Geschäftsreisen als auch der Tourismus weitgehend brachgelegen, weil es in vielen Ländern Ein- und Ausreisebeschränkungen gab.

Nun traut sich Sixt erstmals eine Prognose für das laufende Jahr zu. Der operative Umsatz soll um bis zu 38 Prozent auf 1,95 bis 2,1 Milliarden Euro steigen, der Gewinn vor Steuern soll bei 190 bis 220 (Vorjahr: minus 81,5) Millionen Euro liegen. Die Prognose gelte aber nur, wenn neue Corona-Beschränkungen ausblieben und sich die Lieferengpässe in der Autoindustrie infolge des Chip-Mangels nicht verschärften, schränkte Sixt ein.

© SZ vom 21.07.2021 / Reuters
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