Kosmetikkonzern Beiersdorf wartet ab

Beiersdorf will sich auch unter seinem neuen Chef Stefan De Loecker nicht zu Übernahmen drängen lassen. Aufsichtsratschef Reinhard Pöllath sagte am Mittwoch vor den Aktionären in Hamburg, der Kosmetikhersteller schlage erst dann zu, wenn sich eine passende Gelegenheit ergebe. Wenn Beiersdorf ein anderes Unternehmen übernehme, müsse es zum Kerngeschäft mit Hautpflegeprodukten mit Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie passen. "Skin Care ist eine Branche, die ist teuer und ziemlich profitabel. Es gibt niemanden, der ein gut gehendes Skin-Care-Unternehmen verkaufen muss", fügte Pöllath hinzu. Der Dax-Konzern sitzt seit Jahren auf einer hohen Liquidität, die auf mehr als vier Milliarden Euro angeschwollen ist. De Loeckers Vorgänger Stefan Heidenreich hatte wiederholt die Fühler ausgestreckt, aber kein geeignetes Übernahmeziel gefunden.