Klick-Blick: Skurrile News aus dem Netz Ein Billy zum Fahren

Warum Ikea ein Auto bewirbt, Diebe keine Lust auf Autoradios mehr haben und ein US-Senator eine Vergnügungssteuer für Bordelle plant - der Klick-Blick klärt auf.

Von Renate Heilmeier

Ein Billy zum Fahren

Ein Billy zum Fahren: Ikea geht auf die Straße - oder doch nicht?

(Foto: Foto: Screenshot)

Der schwedische Möbelhersteller Ikea ist ja dafür bekannt, dass die Kunden an den Produkten selbst Hand anlegen müssen. In der Regel handelt es sich dabei um Wohnutensilien im weitesten Sinne. Autos gehörten bisher nicht zur Produktpalette. In den vergangenen Tagen bewarb der Konzern in Frankreich jedoch in Werbespots und auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite das sogenannte Ikea-Car "Leko".

Sogleich wurde im Internet gerätselt, was sich hinter Leko verbarg: Ein Auto zum selbst Zusammenbauen? Oder gar ein vorgezogener Aprilscherz des schwedischen Möbelherstellers?

Am 31. März, dem Start der "Woche der nachhaltigen Entwicklung", hat Ikea das Geheimnis nun gelüftet: Unter der weißen Decke befand sich gar nichts. Die umweltfreundlichste Variante des Autos ist eben gar kein Auto. Doch da die Ikea-Häuser - auch in Frankreich - meist am Stadtrand gelegen sind, bietet das Unternehmen auf seiner Internetseite nun eine Mitfahrbörse für Ikea-Kunden an.

Im zweiten Teil: Warum Autoradios für Diebe häufig wertlos sind.