Japans Premier reist zu Trump China oder USA

Nach der Wahl von Donald Trump will Japan seine Freihandelszone rund um den Pazifik retten.

(Foto: Yoshikazu Tsuno/afp)

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump müssen Asiens Regierungen sich entscheiden, wer ihr wichtigster Wirtschaftspartner sein soll - die Vereinigten Staaten oder der Konkurrent China.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Der Besuch von Japans Premier Shinzō Abe an diesem Donnerstag bei Donald Trump diene bloß dem Kennenlernen, heißt es im Vorfeld in Tokio offiziell. In Wirklichkeit ist die Visite eine Notfallmission. Abe möchte von Trump eine Versicherung, er werde die US-japanische Militärallianz nicht antasten. Wirtschaftlich möchte der Japaner die Transpazifische Partnerschaft (TPP) retten, die Freihandelszone um den Pazifik, die Trump zum "Desaster für Amerika" erklärte.

Abe hat die TPP den "vierten Pfeil von Abenomics" genannt, dem Programm zur Sanierung ...