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Glücksspiel:Länder einigen sich

Die Bundesländer haben am Donnerstag eine Reform des Glücksspielstaatsvertrags beschlossen. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung nach der Konferenz der Ministerpräsidenten in Berlin von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Demnach gab es keine grundlegenden Änderungen mehr an einem Gesetzesentwurf. Bisher illegale Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos sollen künftig erlaubt werden. Vorgesehen ist auch eine neue zentrale Behörde für das Online-Spiel, die ihren Sitz in Sachsen-Anhalt haben soll. Der neue Staatsvertrag muss noch von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert werden und soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten.

© SZ vom 13.03.2020
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