Erdbeben Fracking-Boom mit Nebenwirkungen

Im US-Bundesstaat Oklahoma gibt es immer mehr Erdbeben. Grund dafür sind Bohrlöcher für die Öl- und Gasgewinnung - sagen Wissenschaftler, und sagt jetzt auch der Rückversicherer Swiss Re in einer aktuellen Analyse.

Von Jonas Tauber, Berlin

Die Erde in Oklahoma bebte am Samstag, wieder einmal. Mit einer Stärke von 5,6 war es das schwerste Beben in der Geschichte des US-Bundesstaats. Es geht wahrscheinlich auf das Konto der Fracking-Industrie, glauben Experten. Denn mit dem Bau zahlreicher Öl- und Gas-Anlagen in dem US-Bundesstaat hat die Zahl der Erdbeben stark zugenommen. Gab es im ganzen Jahr 2008 zwei Beben mit einer Stärke von drei oder mehr, waren es 2015 bereits 849.

Sorgen über diese Entwicklung machen sich nicht nur ...