Datenklau:Firmen fürchten Cyberangriffe

Etwa jedes dritte Unternehmen in Deutschland sieht ein erhöhtes Risiko für Cyberangriffe und Datenklau in der Corona-Pandemie. Das zeigt eine Befragung von mehr als 500 deutschen Firmen im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. "Unternehmen mussten Beschäftigte während der Pandemie von heute auf morgen nach Hause schicken und hatten wenig Zeit für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen", sagte Bodo Meseke, Chef der Abteilung Cyber Response und Digitale Forensik bei EY. "Für Cyberkriminelle ideal, weil ein Firmennetzwerk in der Regel schwerer zu knacken ist als ein Heimnetzwerk." Mehr Manager als in jeder Vorbefragung seien über die Informationssicherheit ihrer Unternehmen besorgt, heißt es. Fast zwei Drittel der Firmenchefs schätzen das Risiko, Opfer von Cyberangriffen oder Spionage zu werden, als "sehr hoch" oder "eher hoch" ein. Fast alle Befragten gehen zudem davon aus, dass die Gefahr künftig zunehmen werde.

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