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Sport kompakt:Lakers verteidigen NBA-Meistertitel

Los Angeles gewinnt das entscheidende Basketballspiel gegen Boston, Wayne Rooney stichelt gegen Deutschland, Klaus Allofs kritisiert den WM-Auftritt der Franzosen. Kurzmeldungen im Überblick.

Die Los Angeles Lakers haben ihren Meistertitel in der Nordamerikanischen Basketball-Liga NBA erfolgreich verteidigt. Die Kalifornier gewannen am Donnerstagabend (Ortszeit) das siebte und letzte Finalspiel gegen die Boston Celtics im heimischen Staples-Center mit 83:79 und entschieden die Endspiel- Serie "Best of Seven" mit 4:3 für sich. In einem ausgeglichenen Spiel dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen. Boston lag zur Pause mit 40:34 vorn und konnte diesen Vorsprung zwischenzeitlich auf 49:36 ausbauen. Dank einer starken Defensive kamen die Gastgeber jedoch Zähler um Zähler heran und drehten letztlich trotz einer enttäuschenden Wurfquote von lediglich 32,5 Prozent noch die Partie. Lakers-Superstar Kobe Bryant wurde zum "wertvollsten Spieler" (MVP) der Finalserie gewählt und gewann seinen fünften NBA-Titel. Für Lakers- Trainer Phil Jackson war es die elfte Meisterschaft.

Lakers Bryant celebrates a basket by Artest against the Celtics during Game 7 of the 2010 NBA Finals basketball series in Los Angeles

Wurde zum "wertvollsten Spieler" (MVP) der NBA-Finalserie gewählt: Kobe Bryant von den LA Lakers.

(Foto: rtr)

Englands Superstar Wayne Rooney provoziert die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. "Ich will Deutschland aus dem Turnier werfen. Es wäre super, wenn wir bei der WM gegen sie spielen würden", sagte der Angreifer von Manchester United. Die Three Lions könnten im Achtelfinale am 27. Juni in Bloemfontein auf die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) treffen. Dafür müsste Deutschland die Gruppe D gewinnen, England in der Gruppe C Zweiter werden. Englands Teammanager Fabio Capello zeigte sich zunächst überrascht von den Aussagen seines Angreifers. "Ich bin überrascht von seinen Kommentaren. Wenn man über andere Mannschaften spricht, sollte man sie respektieren", sagte der Italiener, der später aber selbst gegen die DFB-Auswahl stichelte: "Deutschland hat zum Auftakt eine gute Vorstellung gezeigt - aber erst, nachdem die Australier nur noch zehn Mann auf dem Platz hatten."

Der ehemalige Frankreich-Legionär Klaus Allofs hat heftige Kritik am Auftritt der französischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in geübt. "Die Franzosen waren als Mannschaft gar nicht da. Sie haben sich keine Chancen herausgearbeitet, und es war keine Begeisterung im Spiel", sagte der Geschäftsführer von DFB-Pokalfinallist Werder Bremen als Studio-Gast im ZDF schon zur Halbzeitpause des Duells zwischen der Equipe Tricolore und Mexiko. Die Azteken gewannen am Ende in Polokwane mit 2:0. Allofs Schlussfazit: "Was die Franzosen geboten haben, war kein Auftritt für eine WM. Sie haben einfach ihren Stiefel runtergespielt." Der 56-malige Nationalspieler hatte in seiner aktiven Zeit unter anderem auch für Olympique Marseille und Girondins Bordeaux in Frankreich gespielt.

Golf-Profi Alex Cejka liegt nach der ersten Runde der US Open im kalifornischen Pebble Beach auf einem geteilten vierten Platz. Der 39-Jährige aus München spielte auf dem Par-71-Kurs an der Pazifikküste eine 70 und hat damit einen Schlag Rückstand auf das Führungstrio mit Shaun Micheel (USA), Paul Casey (Großbritannien) und Brendon de Jone (Simbabwe). Enttäuschend verlief die erste Runde für Martin Kaymer (Mettmann) und den dreimaligen US-Open-Sieger Tiger Woods (USA), die mit jeweils 74 Schlägen auf dem geteilten 47. Platz liegen.

Auf der Königsetappe der 74. Auflage der Tour de Suisse hat der Cottbuser Radprofi Tony Martin vom Team Columbia das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verloren. Der 24 Jahre alte Rabobank-Fahrer Robert Gesink (Niederlande) feierte den größten Erfolg seiner Profikarriere, als er nach 213,3 km von Meiringen ins malerische Örtchen La Punt als Erster über die Ziellinie fuhr und Martin somit im Gesamtklassement als Spitzenreiter ablöste. Vor der Etappe am Freitag über 204,1 km von Savognin nach Wetzikon ist nun der 24-jährige Gesink der Topfavorit auf den Gesamtsieg. Mit 29 Sekunden Vorsprung liegt der Niederländer vor dem Zweitplatzierten Rigoberto Uran (Kolumbien/Caisse d'Epargne).

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