Sport in Kürze:Doping beim Tanzen, Bier beim Fußball, kein Schnee beim Skifahren

Snowboarderin Isabella Laböck hat beim Weltcup in San Vigilio di Marebbe den ersten Podestplatz ihrer Karriere erreicht. Die 20-Jährige aus Prien musste sich am Mittwoch beim Parallel-Riesenslalom nur der Italienerin Isabella Dal Balcon und der Russin Jekatarina Tudigeschewa geschlagen geben. Die Olympia-Zweite Amelie Kober (Miesbach) wurde Neunte und verlor ihre Weltcup-Gesamtführung.

Der anhaltende Schneemangel in den Alpen hat zur vorzeitigen Absage eines weiteren alpinen Weltcup-Rennens geführt, des für kommenden Mittwoch geplanten Frauen-Slaloms in Megeve (Frankreich). Dagegen wurden die Rennen der Männer am 20./21. Dezember in Hinterstoder/Österreich (Super-G, Riesenslalom) vom Internationalen Ski-Verband bestätigt.

Im deutschen Tanzsport gibt es den ersten positiven Dopingtest. Der Koblenzer Simone Segatori, Partner von Annette Sudol, wurde nach der deutschen Standardmeisterschaft am 4. November in Leipzig bei der Dopingkontrolle in der A-Probe positiv getestet. Das Sportgericht des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) hat Segatori mit sofortiger Wirkung suspendiert; ob der Athlet die Öffnung der B-Probe beantragt, war am Mittwoch noch nicht bekannt. Die bei Segatori nachgewiesene Substanz war in einem Haarwuchsmittel enthalten und gehört zu den sogenannten maskierenden Mitteln; diese wirken selbst nicht leistungssteigernd, können aber Dopingmittel verschleiern. Segatori/Sudol waren bei der Meisterschaft Dritte geworden.

© sueddeutsche.de
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