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Schiedsrichter:Unterstützung für Gräfe

In der Bundesliga mehren sich die Forderungen, dass Schiedsrichter Manuel Gräfe, 47, trotz Erreichen der Altersgrenze für Unparteiische seine Karriere fortsetzen darf. "Wenn einer bis 55 topfit ist, pfeifen kann und ein guter Typ ist, fände ich das auch okay", sagte Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose. Gräfe sei "einer unserer Topschiedsrichter". Er sei "ruhig und klar" und habe eine "gewisse Empathie für das Spiel".

Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund schlug einen "Schiedsrichter-Führerschein" vor. "Ich weiß nicht, ob die Altersgrenze wirklich so pragmatisch ist. Vielleicht ist es eine Idee, so eine Art Führerschein zu bekommen durch körperliche Fitness", sagte Zorc. Schließlich könne ein 49-Jähriger "fitter sein als mancher mit 40. Das Datum sollte nicht entscheidend dafür sein, ob jemand in der Bundesliga pfeift oder nicht".

Nach jetziger Regelung muss der von Spielern und Funktionären geschätzte Gräfe seine Bundesliga-Karriere mit dem Saisonabschluss beenden. Zuletzt hatten sich Spieler und Funktionäre der Liga dafür ausgesprochen, dass das Alterslimit für ihn aufgehoben wird. Gräfe ist seit 2004 Erstliga-Schiedsrichter. Am Donnerstag teilte das ZDF mit, dass er bei der EM als TV-Experte tätig sein wird.

© SZ vom 07.05.2021 / sid, dpa
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