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Remis in Freiburg:Ende der Serie

Eintracht Frankfurt, zuletzt in bemerkenswerter, muss sich in einer rassigen Partie mit einem 2:2 in Freiburg begnügen - die Hessen können von Glück sagen, dass ihnen ein kurioses Eigentor geschenkt wird.

Von dpa, Freiburg

Die Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga ist gestoppt. Nach vier Siegen nacheinander kamen die Hessen am Mittwoch nicht über ein 2:2 (1:1) beim SC Freiburg hinaus. Amin Younes hatte den Gästen mit seinem Tor in der sechsten Minute einen Traumstart beschert, Freiburgs Roland Sallai (32.) aber noch vor der Pause ausgeglichen. Im zweiten Durchgang drehte der eingewechselte Nils Petersen (63.) die Partie zunächst zugunsten des Sport-Clubs, ehe Keven Schlotterbeck per Eigentor (75.) unfreiwillig noch für ein Remis sorgte. In der Tabelle bleibt die Eintracht in Schlagdistanz zu den Euroapokalplätzen, Freiburg beendet die Hinrunde direkt dahinter auf Rang neun.

Die Frankfurter begannen forsch und nutzten gleich ihre erste Chance zur Führung. Nach Zuspiel von Djibril Sow drehte sich Younes an der Strafraumgrenze und schob den Ball ins Tor. Auf der anderen Seite wurde Ermedin Demirovic gerade noch am Schuss gehindert (13.). So richtig gefährlich wurden die Freiburger aber erst nach einer guten halben Stunde. Demirovic bediente Sallai, der von der rechten Seite in den Sechzehner einzog und den Ball schön über Gäste-Keeper Kevin Trapp hinweg ins linke Eck hob. Kurz zuvor hatte Aymen Barkok bei einer Frankfurter Großchance im Abseits gestanden (30.). Der zweite Durchgang begann mit einer guten Möglichkeit für die Gäste. Der zur Pause eingewechselte Daichi Kamada traf nach rund 30 Sekunden aber den Ball nicht richtig. Besser machte es eine gute Viertelstunde später der Freiburger Rekord-Joker Petersen. Nach einem Freistoß der Hausherren bekam die Eintracht den Ball nicht hinten raus - und der 32-Jährige traf kurz nach seiner Einwechslung per Volleyschuss. Für den Ausgleich sorgte ein Freiburger: Nachdem Kamada den Ball in den Fünfmeterraum gebracht hatte, lenkte ihn Schlotterbeck im Fallen ins eigene Netz.

© SZ vom 21.01.2021
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