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Olympische Winterspiele 2026:Vier Kandidaten

Das Internationale Olympische Komitee wird bei Sitzungen in Buenos Aires die Kandidaten für die Winterspiele 2026 festlegen. Bis zuletzt gehörten Calgary, Stockholm, Erzurum (Türkei) und Mailand mit Cortina d'Ampezzo noch zum Kreis der Anwärter.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird bei seinen Sitzungen ab Mittwoch in Buenos Aires die Kandidaten für die Winterspiele 2026 festlegen. Damit endet eine einjährige "Dialogphase", in der interessierte Städte ohne Verpflichtungen über Risiken und Chancen einer Austragung beraten konnten. Bis zuletzt gehörten Calgary (Kanada), Stockholm (Schweden), Erzurum (Türkei) und Mailand mit Cortina d'Ampezzo (Italien) zum Kreis der Anwärter. Sapporo (Japan), Graz/Schladming (Österreich) und Sion (Schweiz) haben nach anfänglichem Interesse hingegen zurückgezogen. Gewählt wird der Gastgeber im September 2019. IOC-Präsident Thomas Bach hofft - nach Sotschi/Russland (2014), Pyeongchang/ Südkorea (2018) und Peking/China (2022) - für 2026 wieder auf einen traditionellen Wintersportort.

Am Samstag beginnen in Buenos Aires außerdem die 3. Olympischen Jugendspiele (bis 18. Oktober). Rund 4000 Sportler von 15 bis 18 Jahren aus mehr als 170 Ländern gehen an den Start, davon 75 aus Deutschland.

© SZ vom 02.10.2018 / sid
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