Fechten:Dopingverdacht gegen einstige Weltmeisterin

Frankreichs frühere Fecht-Weltmeisterin Ysaora Thibus ist unter Dopingverdacht geraten und muss das Aus für die Florett-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Paris fürchten. Der französische Verband suspendierte die 32-Jährige bis auf Weiteres, nachdem die Analyse ihrer Dopingkontrolle beim Weltcup Mitte Januar in Paris "ein abnormales Ergebnis" ergeben hatte. In der auffälligen Probe wurde Ostarin nachgewiesen, das von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in ihrer Verbotsliste als Anabolikum eingestuft wird.

Thibus "hat das Recht, die Analyse der B-Probe zu verlangen", teilte die für die Tests zuständige Agentur ITA mit. Falls diese das Ergebnis der A-Probe bestätigt, werde "der Fall als bestätigter Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen betrachtet". Thibus, die 2022 in Kairo den Einzeltitel holte und ein Jahr zuvor in Tokio Olympiasilber in der Mannschaft gewonnen hatte, beteuert ihre Unschuld. Zum Befund ihrer Dopingkontrolle machte der Verband bisher öffentlich noch keine Angaben.

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