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DFL und TV-Sender:Kleinere vierte  Rate

Der Kostendruck auf die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga wird zunehmend größer. Nun könnte laut einem Zeitungsbericht eine Lösung für die klammen Klubs gefunden sein: Der Bezahlsender Sky zahlt weniger - aber schon bald.

Fließen bald die so dringend benötigten TV-Millionen, und wann kann der Spielbetrieb mit Geisterspielen fortgesetzt werden? Auch nach der Konferenz von Bund und Ländern inmitten der Coronavirus-Krise bleibt bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) und den 36 Profiklubs viel Ungewissheit. Immerhin: Laut einem Bericht der Bild-Zeitung vom Donnerstagabend sollen sich DFL und der Pay-TV-Sender-Sky auf einen Kompromiss über die Auszahlung der letzten Rate für diese Saison geeinigt haben. Danach soll der Sender bereit sein, etwas weniger Geld zu bezahlen, dafür aber schneller, womöglich schon bis Ende April. Das dürfte bei allen Bundesligisten zu Erleichterung führen, die zunehmend unter Kostendruck geraten.

Borussia Dortmund zum Beispiel wird allen Ticketinhabern von Heimspielen die Kosten für Eintrittskarten erstatten, die durch die Corona-Krise ihre Gültigkeit verlieren. "Von möglichen künftigen Gesetzesregelungen, die vorsehen, Rückerstattungen durch das Ausgeben von Gutscheinen leisten zu dürfen, werden wir keinen Gebrauch machen", betonte der Klub in einer Mitteilung auf der Vereins-Webseite.

Dabei haben die Betroffenen verschiedene Optionen über die Art der Erstattung. Besitzer von BVB-Dauerkarten können zudem ihre finanziellen Ansprüche als Anzahlung für nächste Saison verwenden oder gegen das neue Trikot für die Spielzeit 2020/21 eintauschen.

© SZ vom 17.04.2020 / sid, SZ
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