3:0:Freiburg - Bochum

Die Freiburger Fans rollten ihrer Mannschaft einen ungewöhnlichen Teppich aus, von der Choreografie landeten allerhand Papierschnipsel und Girlanden auf dem Rasen und bildeten ein verheißungsvolles Geläuf. Die Elf von Trainer Christian Streich führte folgerichtig Konfetti-Fußball auf: unterhaltsam, fröhlich, schön. Nach nur vier Minuten schickte Lukas Kübler den Ball wuchtig ins Bochumer Tor. Rund zehn Minuten später demonstrierte Rolland Sallai, was die Freiburger ausmacht: schnelles Umschalten. Mit einer riskanten Grätsche eroberte er den Ball im Mittelfeld, nahm ihn am Ende einer Kombination wieder im Strafraum in Empfang und schickte ihn punktgenau neben den Pfosten. Nach der Pause erzielte er dann auch noch das 3:0. Sallai blieb im Fokus. Konstantinos Stafylidis unternahm ein Attentat auf Sallais Fußgelenk - der Bochumer kam zu dessen Glück etwas zu spät, sah aber dennoch Rot. Genauso wie VfL-Trainer Thomas Reis für seine Schimpftirade. Die gute Laune ließen sich die Freiburger dadurch nicht verderben: Sie hinterlegten eindrucksvoll, dass sie nach Europa wollen - und damit ist nicht die Europa League gemeint.

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