Worte der Woche:Gefühle auf offener Bühne

Eine Woche der Emotionen: Ein Politiker weint um sein Amt, Spanier wüten gegen den Papst und ein Staatschef droht seine Rückkehr an.

Die Worte der Woche in Bildern

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(Foto: dapd)

"Ja, es ist wahr, ich hatte mich im Frühjahr 2010 in eine junge Frau verliebt und bin mit ihr einige Monate zusammen gewesen." Dass Christian von Boetticher über die Affäre mit einer 16-Jährigen stürzt, war ein schwerer Schlag für die CDU und Schwarz-Gelb in Schleswig-Holstein. Er trat vom Amt des Landesvorsitzenden zurück und gab auch seine Bewerbung um die Spitzenkandidatur auf.

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(Foto: AP)

"Benedicto ist ein Nazi." In Madrid demonstrierten junge Menschen gegen den Besuch von Papst Benedikt XVI. Ihrer Ansicht nach kostet dieser Spanien Geld, das es nicht hat.

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(Foto: REUTERS)

"Die Leute freuen sich, dass endlich mal jemand anders regiert, und nicht nur Schwarze sind, wohin man auch blickt." Ministerpräsident Winfried Kretschmann resümiert die ersten 100 Tage Grün-Rot in Baden-Württemberg.

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(Foto: REUTERS)

"Wir lassen uns unsere Stadt nicht kaputtbrennen, egal von welchen Idioten." Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zu der neuen Serie von Autobrandstiftungen in der Stadt.

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(Foto: dpa)

"Ich parke mein Auto weiterhin auf der Straße vor meinem Haus." Berlins Innensenator Ehrhart Körting auf die Frage, ob er wegen der Auto-Brandstifter besondere Schutzmaßnahmen ergreife.

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(Foto: AFP)

"Das wahrscheinlichste Szenario, vor dem wir derzeit aufpassen müssen, ist mehr die Aktion eines einsamen Wolfes als das eines massiven, gut koordinierten Terrorangriffs." Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 fürchtet US-Präsident Obama das Attentat eines Einzelnen mehr als neue Angriffe des Terrornetzwerks al-Qaida.

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(Foto: ddp)

"Schon zum zweiten Mal nach dem 11. September 2001 sollen die seinerzeit unter Zeitdruck erlassenen Anti-Terror-Gesetze ohne gründliche, unabhängige Prüfung verlängert werden." Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte die vom Kabinett beschlossene Verlängerung und Erweiterung der Sicherheitsgesetze, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erlassen worden waren.

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(Foto: AP)

"Bis bald in unserer Hauptstadt Sanaa." Der umstrittene Staatschef Saleh kündigte zwei Monate nach seiner Ausreise nach Saudi-Arabien an, in den Jemen zurückzukehren. Im Jemen kommt es seit knapp sechs Monaten zu Protesten gegen Saleh, der das Land seit 33 Jahren regiert.

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(Foto: ag.getty)

"Wenn nicht irgendwo noch eine Bombe platzt, läuft alles zielstrebig in eine Richtung." Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) über seine mögliche Spitzenkandidatur für die bayerische Landtagswahl 2013.

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(Foto: ddp)

"Die Grünen mögen auf Piratenjagd gehen, indem sie auf dem Schiff mit Palmwedeln winken." CSU-Sicherheitsexperte Hans-Peter Uhl zur Frage, wie Handelsschiffe am besten vor Piraten zu schützen sind. Die Grünen kritisierten die Pläne der Koalition, dazu private Sicherheitsfirmen einzusetzen.

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(Foto: dpa)

"Verfassungsrechtlich sehr bedenklich." Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele kritisiert die Beteiligung deutscher Soldaten an bestimmten Nato-Stäben während des Libyen-Kriegs. Seiner Meinung nach hätte dafür ein Mandat des Bundestages vorliegen müssen.

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(Foto: dapd)

"Joachim Hunold ist und bleibt der Vater von Air Berlin." Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin, Eric Schweitzer, am Donnerstag zum Rücktritt des Air-Berlin-Chefs Joachim Hunold (im Bild). Sein Nachfolger wird der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn.

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