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Wahlkampf-Worte der Woche:Gemütlich auf der Hollywoodschaukel

Die Kanzlerin braucht keine Zahlen, die SPD weiß, warum Merkel so beliebt ist und die FDP glaubt, dass aus Kühen Vögel werden. Die Wahlkampf-Worte der Woche!

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Sigmar Gabriel, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Sigmar Gabriel

Im Wahlkampf steigt der Übermut, auch der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Bei einer SPD-Veranstaltung wetterte er:

"Ich weiß, dass die Angela Merkel super beliebt ist. Aber ich sage Ihnen, die ist nur deshalb so super beliebt, weil sie derzeit mit uns regieren muss."

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Peer Steinbrück, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Peer Steinbrück

Die "super beliebte" Kanzlerin will den Wahlkampf nach Meinung von Peer Steinbrück super gemütlich angehen:

"Frau Merkel und ihre Partei wollen auf der Hollywoodschaukel zum Wahlerfolg kommen."

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Angela Merkel, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Angela Merkel

Merkel macht keinen Hehl aus ihrer Unaufgeregtheit - wenn ihre Mimik auch manchmal anderes zu sagen scheint. Ihre Antwort auf den Deutschlandplan von SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier:

"Die CDU braucht nicht immer neue Papiere von 60 oder 70 Seiten, sondern kann das, was Deutschland braucht, in einem Satz sagen: Wachstum schafft Arbeit. Das ist die Philosophie. Dazu versprechen wir keine Zahlen."

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Frank-Walter Steinmeier, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Frank-Walter Steinmeier

Da der Wahlkampf auch Dauerreden bedeutet, fällt Politikern wie Frank-Walter Steinmeier nicht immer etwas Originelles ein. Während eines Fernseh-Auftritts versuchte er angesichts der schlechten Umfragewerte der SPD eine optimistische Antwort zu geben:

"Das Wahlergebnis von morgen wird anders aussehen als die Umfrage von gestern."

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Guido Westerwelle, getty

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Wahlkampf-Worte der Woche:Guido Westerwelle

Um so fantasievoller zeigte sich Guido Westerwelle und demonstrierte, dass Wahlkampfparolen auch ad absurdum führen können. Er kommentierte die Möglichkeit einer Ampelkoalition mit den Worten:

"Wenn einer Kuh Flügel wachsen, kann sie fliegen und ist ein Vogel."

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Franz Müntefering, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Franz Müntefering

Vergangene Woche war es Steinmeier, diese durfte Franz Müntefering ran an den Ball:

"Frau Merkel, kommen Sie aus Ihrer schwarzen Ecke, kommen Sie in die Mitte des Rings. Dann werden wir sehen, wer die besseren Argumente hat."

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Klaus Wowereit , dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Klaus Wowereit

Der "Busenwahlkampf" von Vera Lengsfeld und Angela Merkel erntete reichlich Kritik. Nicht mal Berlins liberaler Bürgermeister Klaus Wowereit glaubt an die politische Wirkung der offenherzigen Wahlkampfplakate:

"Ich bin nicht prüde und immer für gute Ideen zu haben. Aber pfiffige Ideen ersetzen keine Inhalte."

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Renate Künast, dpa

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Wahlkampf-Worte der Woche:Renate Künast

Unterdessen mäkelte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast am Wahlkampf der SPD herum:

"Die SPD muss für sich selbst ihren roten Faden finden. Und sie muss gegen Schwarz-Gelb kämpfen. Es reicht sicherlich nicht, in den letzten Tagen vor der Wahl auf Mitleidsstimmen zu hoffen."

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Karl-Theodor zu Guttenberg, getty

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Wahlkampf-Worte der Woche:Karl-Theodor zu Guttenberg

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im Berliner Tagesspiegel zu Vorwürfen des SPD-Abgeordneten Klaus Barthel, Aufträge des Wirtschaftsministeriums an die britische Anwaltskanzlei Linklaters hätten einen "besonderen Beigeschmack".

"Ich habe heute erfahren dürfen, dass ein Herr von Bismarck bei der Kanzlei Linklaters beschäftigt werden soll und dass der Ururgroßvater dieses Mannes der Bruder des Ururgroßvaters meiner Frau gewesen sein soll. Im Grunde kann man hierauf nur noch mit Humor antworten."

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Einen heftigen Schlagabtausch lieferten sich die Generalsekretäre von CSU und FDP. Alexander Dobrindt (CSU) polterte als Erster:

"Die FDP ist eine Partei ohne Köpfe und ohne Konzept."

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Die Antwort des Wunschkoalitionspartners FDP kam prompt. Generalsekretär Dirk Niebel konterte:

"Die CSU macht sich in ihrer Panik vor dem Wähler Tag für Tag lächerlicher."

Foto: ddp

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