bedeckt München
vgwortpixel

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Irans Lügen provozieren Proteste

Tagelang leugnete die iranische Führung den Abschuss der ukrainischen Passagier­maschine.

Das erste Opfer des Krieges sei die Wahrheit, heißt es. Da leugnet Irans Regierung zwei Tage die wahre Ursache des Absturzes einer ukrainischen Passagiermaschine. Und gibt dann doch zu, dass ihre eigene Abwehr die Maschine versehentlich abgeschossen hat und somit für den Tod von 176 Menschen verantwortlich ist.

Seither fordern Tausende Demonstranten in mehr als zehn Städten die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Erschüttert über die Lüge seien nur die Iraner, die noch an die Führung und die Staatsmedien geglaubt haben, sagt der stellvertretende Leiter der SZ-Außenpolitik, Paul-Anton Krüger. Ungeklärt sei aber bis heute, warum der Luftraum über Teheran nicht gesperrt worden sei - oder wer die politische Verantwortung für den Abschuss trägt. Und US-Präsident Trump könnte die Entwicklung zumindest kurzfristig in die Hände spielen.

Weitere Nachrichten: Siemens hält an Plänen zum Kohle-Projekt in Australien fest, Oscar-Nominierungen.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei: iTunes, Spotify, Deezer oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.