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Streitgespräch:Baerbock und Scholz über Fehler in der Pandemie

Die Kanzlerkandidatin der Grünen Annalena Baerbock und Bundesfinanzminister Olaf Scholz haben sich dafür ausgesprochen, Lehren aus möglichen Fehlern in der Corona-Politik zu ziehen. Baerbock und Scholz, der Kanzlerkandidat der SPD ist, trafen sich in Berlin auf Einladung des rbb und der Süddeutschen Zeitung zu einem Streitgespräch. Baerbock sagte dabei, dass es wichtig sein werde, aus dem zu "lernen, was falsch gelaufen ist" in der Pandemie-Politik. So beklagte sie, dass es keine Konzepte für den Umgang mit den Schulen gegeben habe. Scholz sagte: "Wir werden uns alles genau anschauen müssen." Ihn mache auch die Situation in den Altenpflegeeinrichtungen während der Pandemie "nachhaltig traurig", sagte der SPD-Politiker. Da sei "nicht rechtzeitig das Richtige geschehen". Die Grünen-Chefin Baerbock sagte, es sei wichtig, selbstkritisch zu sagen, "dass wir offensichtlich als Politik im Bund, im Land und auch in der Kommune nicht alles richtig gemacht haben". So sei es, etwa bei dem Umgang mit Schulschließungen in der Pandemie, ein Fehler gewesen zu sagen: "Wir fahren mal auf Sicht, und hoffen einfach, dass es nicht so schlimm wird", sagte Baerbock.

© SZ vom 18.05.2021 / jsc
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