Schaut auf diese Stadt:Der Zeltplaner

Lesezeit: 4 min

"Es ist der Hammer, dass sich alle wegducken" - unterwegs mit Oberbürgermeister Dieter Reiter im Flüchtlingslager München.

Von Nina Bovensiepen

Wie ein verrückter Dauerlauf war das Wochenende für ihn, und dann, am Sonntagabend, erreicht Münchens Oberbürgermeister die Nachricht: Deutschland führt Grenzkontrollen wieder ein, um die Flüchtlingsbewegung zu begrenzen. Hilft das München, in das die Menschen bis jetzt zu Tausenden kommen? Das könne "Luft zum Atmen" verschaffen, sagt Reiter, und sei doch nur ein "Notbehelf". Wie so vieles in diesen Tagen. Lichtblicke gab es für Reiter nur wenige an diesem Wochenende. Einer war, ausgerechnet, Samstagmittag ein Besuch der Flüchtlingsunterkunft in der Denisstraße. Denn auf einmal steht da dieser Junge mit einem ausnahmsweise leicht zu erfüllenden Wunsch: Er will ein Foto vom Oberbürgermeister. Ein Kind aus Syrien, das Reiter mit dem Smartphone winkt, und der versteht natürlich sofort und lässt sich ablichten. Kaum ist das Foto gemacht, übernimmt einer aus Reiters Krisenstab die Rolle des Fotografen und knipst ein syrisches Familienbild - mit Bürgermeister. Der Junge strahlt.

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