Rüstungsindustrie:Glänzende Geschäfte

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben kein Loch in die Kassen der führenden Rüstungskonzerne gerissen. Die 100 größten Waffenverkäufer der Welt verkauften vergangenes Jahr Rüstungsgüter und Dienstleistungen für etwa 470 Milliarden Euro. Währungsbereinigt bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 1,3 Prozent. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag veröffentlichte. Damit stieg der Umsatz der großen Rüstungskonzerne das sechste Jahr in Folge. "Obwohl das globale Bruttoinlandsprodukt 2020 um gut 3,1 Prozent gefallen ist, hat es die Rüstungsindustrie geschafft, um 1,3 Prozent zuzulegen", sagte Sipri-Forscherin Alexandra Marksteiner.

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