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Razzien in NRW:Betrug mit Corona-Hilfen

Mit Durchsuchungen und Festnahmen in mehreren Städten in NRW und in Österreich sind Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag gegen Betrug mit Corona-Soforthilfen im großen Stil vorgegangen. Durch falsche Angaben bei den Online-Anträgen für Corona-Hilfen bei der Bezirksregierung Düsseldorf sollen mehrere Beschuldigte Subventionen in Höhe von 1,2 Millionen beantragt haben, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft Köln mit. 800 000 Euro sollen tatsächlich ausgezahlt worden sein. Dazu sollen die Tatverdächtigen aus dem Ausland stammende Familienmitglieder angeworben haben, um Hilfsgelder zu ihren Gunsten über das Internet zu beantragen. Zusätzlich wird mehreren Beschuldigten vorgeworfen, bereits seit Mai 2013 mit gefälschten Ausweisen und Meldebescheinigungen unberechtigt Kindergeld bezogen zu haben.

© SZ vom 03.12.2020 / dpa
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