SZ am Abend:Nachrichten am 6. Oktober 2022

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SZ am Abend: Ihre Art, von sich zu sprechen, hat die Welt verändert: Mit 82 Jahren bekommt Annie Ernaux den Literaturnobelpreis.

Ihre Art, von sich zu sprechen, hat die Welt verändert: Mit 82 Jahren bekommt Annie Ernaux den Literaturnobelpreis.

(Foto: Leonardo Cendamo/Hulton Archive/Getty Images)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Martin Tofern

Nachrichten kompakt

Nobelpreis für Literatur geht an Annie Ernaux. Ernaux hat die Grenzen der Fiktion gesprengt, die Autobiografie revolutioniert und ein neues Schreiben ermöglicht. Dafür wird sie nun mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Zum Artikel (SZ Plus)

Bundesnetzagentur: "Die Lage kann sehr ernst werden". Die Appelle der Bundesregierung zum Gassparen greifen offenbar bei vielen Verbrauchern und im Kleingewerbe nicht. Ohne erhebliche Einsparungen sei aber im Winter ein Gasmangel zu erwarten, warnt die Bundesnetzagentur. Frankreichs Präsident Macron sieht eine Gas-Pipeline über die Pyrenäen eher skeptisch. Zum Energie-Liveblog

MEINUNG Es eilt mit der Energiewende. RWE will im Rheinland nun schon bis 2030 aus der Braunkohle aussteigen. Gut so - aber dieser Schritt bleibt pure Symbolik, wenn das Unternehmen jetzt nicht bald auf Energieträger wie Wasserstoff umschwenkt. Zum Kommentar

Proteste in Iran gehen unvermindert weiter. Das aufgezwungene Kopftuch treibt Frauen zum mutigen Protest, selbst Schülerinnen beteiligen sich nun offenbar. Der Aufstand gilt schon dem ganzen Regime: Teile der iranischen Gesellschaft glauben nicht mehr, dass es reformierbar ist. Zum Artikel (SZ Plus)

Lauterbach: "Ich will erreichen, dass Corona nicht das dominierende Thema wird". Der Herbst ist da und die Zahl der Infizierten steigt. Um alte und vorerkrankte Menschen zu schützen, hat sich der Gesundheitsminister mit Pflegeexperten beraten. Zum Artikel

Alles zum Krieg in der Ukraine

Bombardierungen rund um Atomkraftwerk. Nach dem Beschuss eines Industriegebietes nahe Saporischschja will die Internationale Atomenergiebehörde eine entmilitarisierte Sicherheitszone einrichten. Putin plant, den Meiler zu verstaatlichen. Zum Artikel

Hat der ukrainische Geheimdienst Darja Dugina ermordet? Die USA sind sich sicher, dass der in Kiew ansässige SBU die Tötung der russischen Ultranationalistin angezettelt hat. Wäre der Abwehrdienst dazu in der Lage - und wer hätte den Befehl gegeben? Eine Analyse. Zum Artikel (SZ Plus)

Russland nimmt Siedlung in der Ostukraine ein. Nach mehreren Niederlagen haben russische Truppen die Siedlung Sajzewe im Gebiet Donezk in der Ostukraine eingenommen. Die Ortschaft soll vollständig unter russischer Kontrolle sein. Zum Liveblog

Was außerdem noch wichtig war

Das hat heute viele Leser interessiert

Erste Bank macht alle Filialen dicht. Die Raiffeisenbank Hochtaunus verabschiedet sich von der Versorgung mit Bargeld und schließt vier Standorte. Nach Ansicht von Experten werden weitere Banken folgen. Zum Artikel

Herbst-Welle: Warum das Coronavirus immer weiter mutiert. Mehr als 200 Omikron-Varianten zählen Fachleute inzwischen. Nun beginnt das große Rätselraten: Welche kommt als Nächstes - und wie gefährlich könnte sie sein? Zum Artikel (SZ Plus)

Masken-Affäre in Bayern: "Ich würde alles genauso wieder machen". Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer muss vor dem Masken-Untersuchungsausschuss des Landtags aussagen. Er verweist auf die "Notsituation" zu Beginn der Pandemie - und sagt einen Satz, der wenig überrascht. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Demokratie-Albtraum aus Polyester. Liz Truss kleidet sich beim Parteitag der Tories wie Emma Thompson in ihrer Rolle als Autokratin in einer BBC-Serie. Zufall oder ein heimliches Zeichen der Macht? Zum Artikel

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