Mittelmeer:50 Flüchtlinge gerettet

Mittelmeer: 14 Seemeilen von der Küste Libyens entfernt befanden sich die Menschen auf ihrem Schlauchboot.

14 Seemeilen von der Küste Libyens entfernt befanden sich die Menschen auf ihrem Schlauchboot.

(Foto: Renata Brito/AP)

Nur einen Tag nach Start ihres Sucheinsatzes im Mittelmeer hat die Besatzung der Ocean Viking 50 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die Menschen seien in internationalem Gewässer vor der libyschen Küste entdeckt worden, so die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée, die das Schiff gemeinsam betreiben. Unter den Geretteten seien zwölf Minderjährige und eine Schwangere. Vom Rettungsschiff Alan Kurdi vor Malta wurden am Montag drei junge Flüchtlinge an Land gebracht. Sie seien völlig erschöpft gewesen, erklärte die Organisation Sea-Eye. Die Crew des Schiffes hatte am 31. August 13 junge Männer aus den Gewässern der maltesischen Sicherheitszone gerettet. Inzwischen sind noch fünf von ihnen auf dem Schiff. "Malta scheint zu warten, bis jeder der Geretteten zu einem kritischen medizinischen Fall geworden ist", kritisierte Sea-Eye. Bereits davor waren mehrmals Gerettete vom Schiff geholt worden. Zwei Männer hatten versucht, sich das Leben zu nehmen.

© SZ vom 10.09.2019 / epd
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