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Lokführer:Dieses ist der siebte Streik

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Zulässig, unvernünftig - Kommentar von Daniela Kuhr

Zwei Tage sind es diesmal - die Lokführer sind erneut im Ausstand. Die Bahn informiert kurzfristig im Internet über Zugausfälle.

An diesem Mittwoch und Donnerstag müssen Bahnfahrer bundesweit mit Zugausfällen rechnen. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder erneut zum Streik aufgerufen. Geplant ist, dass Fern-, Regional- sowie S-Bahnzüge von Mittwochfrüh 2 Uhr an bis Donnerstag 21 Uhr stillstehen. Im Güterverkehr traten die Lokführer bereits am Dienstagnachmittag um 15 Uhr in den Ausstand. Damit dürfte der Zugverkehr vor allem an diesem Mittwoch und Donnerstag schwer gestört werden. Wo die Ausfälle besonders häufig sein werden, konnte die Bahn am Dienstag noch nicht absehen. Erfahrungsgemäß ist der Osten Deutschlands jedoch besonders betroffen, da die GDL dort viele Mitglieder hat. Vorsichtshalber versuchte die Bahn, sich auf flächendeckende Zugausfälle vorzubereiten und einen Ersatzfahrplan zu erarbeiten. Bahnfahrer, die wissen wollen, ob ihr Zug fährt, können sich im Internet informieren, etwa unter www.bahn.de/liveauskunft oder unter www.bahn.de/aktuell. Der Ersatzfahrplan wird unter anderem mit den gut 4000 beamteten Lokführern der Bahn bestritten, weil diese nicht streiken dürfen. Weitere 5000 Lokführer sind bei der Eisenbahngewerkschaft EVG organisiert, die nicht zum Streik aufgerufen hat. Insgesamt arbeiten bei der Bahn etwa 20 000 Lokführer.

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