Und dann "Live is Life", die Idiotenhymne von Opus aus den Achtzigern. Beziehungsweise: das, was Laibach von dem schlimmen Lied übriggelassen haben. Hier, in Pjöngjang, im Theatersaal der Staatssicherheit, grölt keiner. 1500 ins Konzert befohlene Nordkoreaner starren auf die Bühne und die Leinwand dahinter. Dort geht jetzt die Sonne auf.
Laibach in NordkoreaDie dritte Sonne
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Irony is over? Naja! Laibach auf dem Kim-Il-Sung-Platz im Zentrum von Pjöngjang, im Hintergrund die Zentrale der Partei der Arbeit.
Jørund Føreland PedersenFür solche Gesten kommt man eigentlich ins Lager: Wie das Kunstkollektiv "Laibach" in Nordkorea gastierte, und dabei mal eben einen neuen Führer ins Spiel brachte.
Von Christoph Giesen, Pjöngjang