Kampagne SPD analysiert Wahlkampf

Eine externe Arbeitsgruppe soll Stärken und Schwächen der SPD-Kampagne zur Bundestagswahl herausarbeiten. Die Partei bekam nur 20,5 Prozent der Stimmen.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Die SPD beauftragt eine externe Arbeitsgruppe mit einer Analyse ihres Wahlkampfs. Wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr, soll die fünfköpfige Gruppe versuchen, Stärken und Schwächen der SPD-Kampagne herauszuarbeiten und dabei zumindest an einigen Beispielen auch der Frage nachgehen, warum die Sozialdemokraten in einigen Wahlkreisen besonders erfolgreich waren, während das Gesamtergebnis schwach ausfiel. Die SPD hatte bei der Bundestagswahl Ende September 20,5 Prozent erhalten. Der frisch gewählte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat die Evaluierung intern bereits angekündigt. Der Arbeitsgruppe sollen unter anderem der ehemalige Spiegel-Journalist Horand Knaup und der Wahlkampf-Stratege Frank Stauss angehören. Nach der Wahl hatte es in der SPD Forderungen nach einer Aufarbeitung des Ergebnisses gegeben.