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Jugendstärkungsgesetz:Mehr Hilfen für Kinder

Die Bundesregierung will die Kinder- und Jugendhilfe verbessern und hat am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht. So soll es künftig neutrale Ombudsstellen geben, an die sich Eltern wenden könnten, wenn sie Schwierigkeiten haben mit dem Jugendamt. Aber auch Kinder und Jugendliche könnten durch das neue Gesetz mehr Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten bekommen als bisher, hieß es. Der Entwurf für das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz kommt jetzt in das parlamentarische Verfahren. Weiter soll der Schutz für Kinder verbessert werden, die in Pflegefamilien, Heimen oder Einrichtungen der Erziehungshilfe untergebracht sind. Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD) bezeichnete die Reform als Flaggschiff-Projekt. Eine moderne Kinder- und Jugendhilfe sei für diejenigen jungen Menschen da, die in einem schwierigen Umfeld aufwüchsen oder bedroht seien, von der sozialen Teilhabe abgehängt zu werden.

© SZ vom 03.12.2020 / kna
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