Jugendprogramm:Erinnerung an DDR-Diktatur

Der Bund fördert mit sieben Millionen Euro ein Programm "Jugend erinnert", in dem sich junge Menschen mit der Geschichte und den Folgen des SED-Unrechts auseinandersetzen sollen. Das bis 2023 laufende Programm ziele darauf ab, das Verständnis für die Funktionsweise der kommunistischen Diktatur im Osten Deutschlands zu befördern, teilten die Beauftragte für Kultur und Medien und die Bundesstiftung Aufarbeitung am Donnerstag in Berlin mit. Damit solle das Demokratiebewusstsein von jungen Leuten zwischen zwölf und 27 Jahren und das Wissen um die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie gestärkt werden. Entwickelt werden sollen demnach Online-Games, virtuelle und audiovisuelle Rundgänge, digitale Ausstellungen, Podcasts, Apps, Filme und vieles mehr. Themen sind das Leben und der Alltag in der kommunistischen Diktatur, die Realität der deutschen Teilung oder jugendliche Subkulturen in der DDR.

© SZ vom 23.07.2021 / epd
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