Jüdisches Leben:Hamburg will neue Synagoge bauen

Hamburgs rot-grüner Senat und die Jüdische Gemeinde haben am Dienstag eine Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge vorgestellt. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte, es solle auf dem Platz wieder ein Ort des jüdischen Lebens entstehen. Ein erster Schritt sei die Machbarkeitsstudie gewesen, diese habe gezeigt, ein solcher Neubau sei machbar. Der erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Hamburg, Philipp Stricharz, sagte, es sei sensationell, dass ganz Hamburg mit der jüdischen Gemeinde den Bau wolle. Die Synagoge am heutigen Joseph-Carlebach-Platz wurde 1908 eingeweiht und galt als größte Synagoge Norddeutschlands. Während der Novemberpogrome 1938 wurde sie von den Nazis geschändet und in Brand gesetzt. Ein Jahr später wurde die Jüdische Gemeinde gezwungen, sie abzureißen.

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB