Geistliche Auszeit:Kritik an Kardinal Woelki

Die Initiative "Wir sind Kirche" fordert den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki auf, während seiner Auszeit auf sein Bischofsgehalt zu verzichten. "Kardinal Woelki sollte sich nicht schon wieder gegen berechtigte Kritik taub stellen", sagte der Sprecher der Organisation, Christian Weisner, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Einen Teil der Bezüge Missbrauchsbetroffenen zu spenden, sei keine gute Idee. "Das werden diese eher als Hohn empfinden", erklärte Weisner. Der Kölner Erzbischof bezieht sein Bruttogehalt in Höhe von 13 771 Euro weiter, obwohl er eine "geistliche Auszeit" nimmt. Woelki sei weiterhin im Amt, begründete dies das Erzbistum Köln. Die Auszeit sei kein Urlaub. Der Bund der Steuerzahler hatte dies kritisiert.

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB