CDU und Grüne:Erste Sondierung in NRW

In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beraten CDU und Grüne über die mögliche Bildung schwarz-grüner Landesregierungen. Im Norden haben sich die Parteispitzen bereits auf ein gemeinsames Sondierungspapier geeinigt und wollen förmliche Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen stimmten auf einem Landesparteitag am Dienstagabend mit sehr großer Mehrheit für die Aufnahme von Verhandlungen mit der CDU. Auf Grundlage des Sondierungspapiers traue man sich zu, Koalitionsverhandlungen durchzuführen, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nach den Gesprächen auf dem Gelände des Kieler Holstein-Stadions.

In NRW kamen CDU und Grüne derweil zu ihrer ersten Sondierungsrunde zusammen. Sowohl Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als auch Grünen-Landeschefin Mona Neubaur betonten das Ziel, gemeinsame Antworten auf die wesentlichen landespolitischen Fragen zu finden. Wüst sagte, es gehe darum, "von einem Oder zu einem Und zu kommen". Neubaur versicherte: "Wir sind nicht pro forma hier oder zum Spaß, sondern gut vorbereitet und voller Ernsthaftigkeit, aber auch mit der notwendigen Zuversicht." Ziel sei es, bis zum Ende der Woche zu einem "belastbaren Papier" zu kommen, damit ein kleiner Parteitag der Grünen am Sonntag in Essen entscheiden könne, ob Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufgenommen werden.

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