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Verkehrschaos wegen gesperrter Brücke:"Mainz, wie es sinkt und kracht"

Schiersteiner Brücke gesperrt

Für Autos, Radfahrer und Fußgänger gesperrt: Die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden.

(Foto: dpa)

Die wichtigste Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden ist unterbrochen. Mindestens eine Woche darf die Schiersteiner Brücke nicht befahren werden. Im Netz wird darüber kräftig gespottet.

Die plötzliche Sperrung der Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden verärgert Zehntausende Autofahrer. Die vor mehr als 50 Jahre gebaute Verbindung ist die wichtigste Rheinbrücke in der Region. Muss sie gesperrt werden, dann gibt es Staus, sehr lange Staus. Täglich rollen fast 100.000 Autos über die Brücke. Von einem "Verkehrschaos hoch drei" spricht ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Grund für die plötzliche Sperrung ist ein Pfeiler, der sich am Dienstag geneigt und zu einem Riss im Beton geführt hatte. Das erforderte das sofortige Handeln der Behörden. "Die Sicherheit geht vor", sagt Bernd Hölzgen, der technische Leiter des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz.

Jetzt wird die Brücke wohl mindestens eine Woche lang nicht befahrbar sein. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) sagte, die Ergebnisse der Untersuchung lägen erst nach den Fastnachtstagen in der kommenden Woche vor.

Im Netz ist die marode Brücke Anlass für jede Menge Spott. Twitter-Nutzer machen sich über den #brueckengau lustig und können der Sperrrung durchaus positive Seiten abgewinnen:

© SZ.de/olkl
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