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Unfall im Kongo:Tod im Vulkan

Eine chinesische Touristin ist im Kongo in einen Vulkankrater gefallen. Obwohl sie zunächst auf einem Vorsprung über dem Lavasee landete, konnte sie nicht gerettet werden.

Eine chinesische Touristin hat den Sturz in einen Vulkankrater in Kongo nicht überlebt. Dies berichtete ein Wissenschaftler eines Forschungszentrums nahe des Unglücksorts.

Der Vulkan Nyiragongo

(Foto: Foto: Reuters)

Die Frau war am Vortag am Kraterrand des Nyiragongo im Osten des Landes spaziert, um Fotos zu schießen. Sie geriet dabei ins Stolpern und fiel mehr als 100 Meter in die Tiefe.

Nach dem Aufprall auf einem Vorsprung knapp über dem Lavasee hatte sie zunächst noch gelebt. Die Rettungsarbeiten mussten am Abend aber wegen schlechter Sicht eingestellt werden. "Jetzt ist sie tot, aber die Leiche konnte noch nicht erreicht und abtransportiert werden", sagte der Direktor des Vulkan-Instituts in Goma.

Der Nyiragongo im Grenzgebiet zu Ruanda war 2002 ausgebrochen. Der Lavafluss hatte sich auch bis ins Zentrum von Goma ergossen. Dutzende Menschen starben.