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Türkei:Passanten retten Auto vor Sturz in den Bosporus

Touristen parken ihren Mietwagen vor einem Museum in Istanbul - und vergessen die Handbremse anzuziehen. Kurz bevor der Wagen ins Meer stürzt, greifen beherzte Passanten ein.

Passanten haben in der türkischen Metropole Touristen vor größerem Ärger bewahrt. Wie die Tageszeitung Hüriyet auf ihrer englischsprachigen Webseite berichtet, setzten sie sich auf die Motorhaube eines Wagens und verhinderten so, dass das Mietauto ins Meer stürzte. Das Fahrzeug schwebte bereits mit dem hinteren Teil über dem Wasser.

Der Fahrer besuchte dem Bericht zufolge ein Museum im Stadtteil Beşiktaş auf der europäischen Seite der Stadt. Er parkte seinen Wagen auf einem Parpklatz an der Uferpromenade, vergaß aber offenbar, die Handbremse anzuziehen. Das leere Auto rollte rückwärts immer weiter auf die Kante zum Wasser hin und durchbrach die Beschrankung mit einer Kette. In einem Video ist zu sehen, wie Polizeibeamte versuchen, das Fahrzeug mit Seilen zu sichern. Mehrere Passanten sitzen währenddessen auf der Motorhaube.

Die Feuerwehr konnte das Auto später mithilfe eines Krans aus der Gefahrenzone bringen. Polizisten machten den Fahrer des Autos dem Bericht zufolge in dem Museum ausfindig. Er soll bestürzt reagiert haben.

© SZ.de/cmy/lkr
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