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Stierrennen in Pamplona:Gemeingefährliches Spektakel

Tödlicher Zwischenfall: Ein wild gewordener Bulle hat beim traditionellen Stierrennen in Pamplona einen jungen Mann tödlich verletzt - auch am Wochenende wurden weitere Menschen aufgespießt.

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Gemeingefährliches Spektakel: Zwei Tage nach dem Tod eines Spaniers beim traditionellen Stiertreiben im nordspanischen Pamplona haben erneut drei Männer ihren Wagemut mit schweren Verletzungen bezahlt. Sie seien allerdings außer Lebensgefahr, hieß es.

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Insgesamt wurden nach Angaben der Organisatoren am Sonntag elf Männer verletzt, viele von ihnen wurden von den Stieren regelrecht aufgespießt.

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Die bis zu 600 Kilogramm schweren Kampfstiere werden besonders gefährlich, wenn sie beim Lauf durch die Gassen von der Herde getrennt werden.

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Das wurde am Sonntag, dem sechsten Tag des insgesamt neuntägigen Festes einem 44-jährigen Läufer zum Verhängnis: Ein Stier wirbelte ihn durch die Luft und griff dann den vor dem Eingang zur Stierkampfarena am Boden liegenden Mann mit seinen Hörnern an. Der Mann wurde dabei schwer verletzt.

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Das kirchliche Fest findet seit 1591 statt - zwischen Saufgelagen und den gefährlichen Rennen befindet sich die ganze Stadt in Aufruhr.

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Jährlich werden in Pamplona die Stiere durch die Stadt getrieben, jährlich protestieren Gegner des Treibens für die Rechte der Tiere (Archivaufnahme).

Am Freitag brachte selbst ein großer Schock das Treiben nicht zum Erliegen. Ein Stier einen Menschen mit tödlichen Folgen aufgespießt.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; dpa)

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Vor den Augen tausender Touristen hat ein Bulle den jungen Mann tödlich verletzt. Der 27-jährige Spanier erlag kurz darauf einen Verletzungen an Hals, Herzschlagader und Lunge, wie die Organisatoren des Festivals von San Fermin mitteilten.

Nach Angaben von Krankenhausvertretern wurden am vierten Tag des Treibens drei weitere Menschen aufgespießt, sechs Zuschauer erlitten leichte Verletzungen. Einen Tag darauf wurden noch einmal fünf Menschen verletzt.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; AP)

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Es war der erste Unfall mit direkter Todesfolge bei dem Stierrennen seit 1995. Damals kam ein 22-jähriger Amerikaner ums Leben. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1924 war es bereits der 15. Todesfall.

Im Jahr 2003 erlitt ein Spanier schwere Kopfverletzungen, denen er erst zwei Monate später im Koma erlegen war.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; AP)

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Der tödliche Vorfall ereignete sich, weil einer der Stier von der Herde getrennt wurde: Auf der etwa 850 Meter langen Strecke durch die Innenstadt von Pamplona stürzte der 515 Kilogramm schwere Stier Cappuccino und scherte kurz vor dem Ende des Rennens aus dem Pulk der Tiere aus.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; AP)

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Cappuccino begann links und rechts der Strecke auf Zuschauer loszugehen, woraufhin sich Panik breitmachte und die Menschen hinter schützende Holzabsperrungen zu flüchten versuchten.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; AP)

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Das 27-jährige Todesopfer wurde von dem Stier mit den Hörnern erfasst und in die Luft gewirbelt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Augenzeugen des Geschehens hielten das Tier am Schwanz fest, um es von dem Verwundeten fernzuhalten - vergeblich. "Wir konnten ihn nicht retten", sagte Esther Vila vom Krankenhaus in Navarra.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; Reuters)

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International bekannt wurde die Veranstaltung zum Fest des heiligen San Fermin, die erstmals 1591 stattfand, durch den Roman "Fiesta" von Ernest Hemingway.

Die Stiere werden während des neuntägigen Festes morgens zur Stierkampfarena getrieben. Am Nachmittag finden dann Stierkämpfe statt, bei denen die Tiere von Matadoren getötet werden.

(Impression vom vierten Tag des Festivals; AP, Text: AP, grc, cag)

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